LITERATUR-QUEREINSTEIGER SCHRIEB KURZGESCHICHTEN


Manfred Hrubant veröffentlicht „Licht der Liebe“


Vor zwölf Jahren arbeitete Manfred Hrubant als Kreditvermittler und Anlagenberater. Dabei bekam der gebürtige Wiener Einblicke in viele Schicksale. „Manche Leute haben einen 5er-BMW in der Garage, aber können keine Miete zahlen.“ Heute lebt Hrubant in St. Pölten und verarbeitet seine Erkenntnisse in Büchern.

Der Quereinsteiger unter den Literaten schrieb einen Roman („der liegt momentan auf Eis“) und zuletzt Kurzgeschichten. „Licht der Liebe“ heißt der 96 Seiten starke aktuelle Band. Die Liebe steht, wie schon im Titel hervor geht, im Vordergrund. Hrubant: „Meine Philosophie ist, man macht etwas aus Liebe oder aus Angst.“

Bei der Präsentation des handlichen Werkes wurden zwei Dinge klar. Es „passt in jede Damenhandtasche“ (Hrubant) und „es eignet sich als Weihnachtsgeschenk“ (Bürgermeister Willi Gruber). Ein Exemplar kostet 118 S, vorerst wurden 3000 Stück gedruckt. Erhältlich ist die Neuerscheinung in der Buchhandlung Schubert.

Wer zunächst in das Geschriebene hinein hören möchte: Eine Leseprobe gibt Hrubant am 19. Dezember (18 Uhr) im Café Kuckucksnest. Und eine der Geschichten wird am 17. Dezember von der Körner-Hauptschule als Theaterstück aufgeführt. Die 3c spielt „Die schönsten Weihnachten“ um 19.30 Uhr im Turnsaal. Den Reinerlös bekommen die Explosionsopfer in Wilhelmsburg.